Das Leben eines 08/15 Teenagers
 



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Und die Glückssträhne hält an

Was für ein Tag! Nachdem ich gestern diesen charmanten Fremden kennengelernt habe, will das Glück gar nicht mehr aufhören. Denn nachdem ich heute (oder gestern, denn es ist ja schon nach Mitternacht) Morgen entspannt ausgeschlafen habe und einen Blick aufs schwarze Brett bei der Norduni geworfen habe, kam ich ernüchtert wieder zum Wohnheim zurück.

Hört sich jetzt vielleicht nicht nach Glück an, aber Felix war da und hat mir den Tipp gegeben, es mal bei dem AAFS zu probieren. Dabei handelt es sich um ein privates Studentenwohnheim zur Integration afrikanischer und asiatischer Studenten in Göttingen. Und die hatten passenderweise nur gestern zwischen 16 und 18 Uhr Sprechstunde. Und es war kurz vor vier als ich mich auf den Weg gemacht habe.

Das Wohnheim ist riesig und als mir ein netter Mann die Tür zum Gebäude aufgemacht hat und mir gezeigt hat, wo das Verwaltungsgebäude ist, habe ich nervös angeklopft. Die Nervosität hätte ich mir auch sparen können, denn Axel, der Zimmerverwalter/Mädchen-für-alles-außer-Briefmarken, war gerade bei seiner Mittagspause. Er hat mich reingebeten, ich meinte, ich sei auf der Suche nach einem Zimmer und dann hat er gequasselt und auf seinem PC rumgeklickt und meinte dann so: „Also im 6. Stock sind noch zwei schöne Zimmer frei, ich zeig sie dir am besten gleich und du suchst dir dann eins aus“

So geil, ich bin also jetzt glückliche Besitzerin eines Zimmers mit voller Möblierung, Balkon vor der Zimmertür, Internet, Elektro und Co für 210 €! Ich muss mir zwar die Küche mit allen auf der Etage teilen und das Frauenklo mit der Hälfte, aber ich bin ja eh nicht wählerisch. Auf der Etage sind dann wohl noch zwei Deutsche, ein paar Albaner und Chinesen, aber das werde ich sicher nächste Woche Sonntag besser berichten können, das ist nämlich mein offizieller Einzugstermin.

Und voller Euphorie bin ich dann wieder zum Papenburg-Wohnheim gelaufen, hab dabei noch für Luise eine Sprachnachricht gemacht, damit sie von der guten Neuigkeit zuerst erfährt. Dort war Felix immer noch am Aufräumen für den Übergabetermin und ich hab ihm geholfen sein Zeug in seine neue Wohnung im Ostviertel zu fahren. Dafür hat er mir seine Bienen gezeigt (er ist seit drei Jahren im Imkerverein) und ich habe ein Glas Honig eine besondere Salami und eine Aloe-Vera-Pflanze aus einer Zucht bekommen.

Nach einem Abendbrot mit seiner Freundin Alexa (sie studiert Geologie, er macht den Doktor in Biologie) und der hübschen Mitbewohnerin, sind wir für den Pokerabend wieder nach Papenburg zurück, wo Caro und ich einen Crashkurs im Pokern bekommen haben. Caro hat zwar dann nicht mehr mitgespielt, der Crashkurs hat sich aber wirklich gelohnt, denn wir haben zu achtzehnt begonnen und ich bin Nummer Sieben geworden, wo ich echt stolz drauf bin (sogar Felix hab ich rausgepokert)! Außerdem konnte ich so die Leute aus dem Wohnheim besser kennenlernen. Besonders Yuki von gegenüber und André fand ich sehr sympathisch. Und dann war da noch Leif, jedenfalls wurde er von den anderen so genannt, der echt das Klischee eines heißen Bad Boys ist…

Nach diesem langen Tag freue ich mich schon auf morgen und hoffe, dass die Glückssträhne nicht so schnell endet.

23.9.16 01:29
 
Letzte Einträge: 18-Jahre-Debakel, Deadline der Obdachlosigkeit, Actionpainting am erstem Tag, Professor Snape durchkreuzt meine Partypläne


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